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7. Juli, Messergrate und Schneeflöte Noch immer ist das Wetter schlecht, es ist dicht bewölkt und heftige Graupelschauer peitschen den Grat. Aufgrund unserer Versorgungssituation sind wir jedoch gezwungen weiter zu ziehen. Bei dichtem Nebel klettern wir über den bisher vielleicht schönsten Gratteil, eine messerscharfe Firn- und Eisschneide, die seitlich von Schneeflöten flankiert wird. Links und rechts den Wechten ausweichend, mal im Reitersitz auf dem Grat entlang, überwinden wir Kuppe für Kuppe bis wir auf einem schmalen Serac auf knapp 7000 Metern Höhe Lager beziehen. Erst am folgenden Tag, als wir sehen können, was wir erklettert haben, wird uns die Schönheit dieser Passage im vollen Umfang bewusst.
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